Ausstellung vom
27.05.2005 - 12.2.2006
Berliner Schnitzel und andere Geschichten zur Geschichte Reinickendorfs 1930-1965
Eine Ausstellung mit Hörstationen und Erinnerungsstücken

Die Ausstellung „Berliner Schnitzel“ wurde im Kontext des diesjährigen Berliner Themenjahres „Zwischen Krieg und Frieden“ erarbeitet, in Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 60 Jahren. Sie ist geeignet für ältere Menschen, die die Zeit selbst erlebt haben, aber auch für die Nachkriegsgeneration und für Jugendliche.
„Berliner Schnitzel“ besteht aus Geschichten, die im Rahmen einer Erinnerungswerkstatt in einer Zusammenarbeit zwischen VHS und Heimatmuseum entstanden sind. Seit 2002 trafen sich ältere Reinickendorferinnen und Reinickendorfer und erzählten über ihre Kindheit und Jugend, die sie in der Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Reinickendorf erlebt haben.
In der Ausstellung kann man an 12 Hörstationen die Geschichten mit den Stimmen der Erzähler hören. Sie beginnen mit 1930, dem Kampf der Parteien vor der Wahl 1933 und enden Anfang der 60er Jahre, nach dem Mauerbau. Dazwischen liegen die Zeit der Vorbereitung auf den Krieg, der Bombenkrieg, Zwangsarbeit, Einmarsch der Russen, Hunger und die Jahre, in denen es wieder aufwärts ging und die Grenzen dichter wurden. Schule, Musik, Tanzen, Mode, Sport spielen daneben eine wichtige Rolle.
Die Geschichten sind kurz (30–90 Sek.) und einfach nachzuvollziehen. „Berliner Schnitzel“ bezeichnet eine der Geschichten und meint ein Notessen, spielt aber auch mit dem Begriff „Schnipsel“: Die erzählten „Schnipsel“ ergeben wie Mosaiksteine ein Bild, das sich vor die „große“ Weltgeschichte schiebt.
Unterstützt wird das Hörerlebnis durch alte Fotos und Objekte, die aus dem Besitz der Erzähler stammen und die in den Geschichten eine Rolle spielen: selbsthergestelltes Spielzeug, Sammelalben, Geld, Kleider, Schulsachen oder etwa selbstgemachte alliierte Fahnen, die bei der Eroberung Berlins aus dem Fenster gehängt wurden.
Zur Ausstellung sind auch ein Erzählband und eine Hör-CD entstanden.
„Berliner Schnitzel“ besteht aus Geschichten, die im Rahmen einer Erinnerungswerkstatt in einer Zusammenarbeit zwischen VHS und Heimatmuseum entstanden sind. Seit 2002 trafen sich ältere Reinickendorferinnen und Reinickendorfer und erzählten über ihre Kindheit und Jugend, die sie in der Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Reinickendorf erlebt haben.
In der Ausstellung kann man an 12 Hörstationen die Geschichten mit den Stimmen der Erzähler hören. Sie beginnen mit 1930, dem Kampf der Parteien vor der Wahl 1933 und enden Anfang der 60er Jahre, nach dem Mauerbau. Dazwischen liegen die Zeit der Vorbereitung auf den Krieg, der Bombenkrieg, Zwangsarbeit, Einmarsch der Russen, Hunger und die Jahre, in denen es wieder aufwärts ging und die Grenzen dichter wurden. Schule, Musik, Tanzen, Mode, Sport spielen daneben eine wichtige Rolle.
Die Geschichten sind kurz (30–90 Sek.) und einfach nachzuvollziehen. „Berliner Schnitzel“ bezeichnet eine der Geschichten und meint ein Notessen, spielt aber auch mit dem Begriff „Schnipsel“: Die erzählten „Schnipsel“ ergeben wie Mosaiksteine ein Bild, das sich vor die „große“ Weltgeschichte schiebt.
Unterstützt wird das Hörerlebnis durch alte Fotos und Objekte, die aus dem Besitz der Erzähler stammen und die in den Geschichten eine Rolle spielen: selbsthergestelltes Spielzeug, Sammelalben, Geld, Kleider, Schulsachen oder etwa selbstgemachte alliierte Fahnen, die bei der Eroberung Berlins aus dem Fenster gehängt wurden.
Zur Ausstellung sind auch ein Erzählband und eine Hör-CD entstanden.


