Ausstellung vom
2. Juni 2006 bis 28.Januar 2007
...körperlich und physisch topfit...
Reinickendorfer Fussball

Fußball hat in Reinickendorf durch engagierte Vereine und gezielte Förderung in den Schulen immer eine große Rolle gespielt. Im nordberliner Bezirk wurden Fußballlegenden groß. Eine Reihe von Schiedsrichtern, die auf nationaler und internationaler Ebene gepfiffen haben, sind Reinickendorfer und leben hier. Frauenfußball hat von Anfang an bei uns „Fuß gefasst“. Die Präsentation des Heimatmuseums Reinickendorf zeigt Historie, Highlights, die Arbeit an der Basis und dass Fußball ein großes Vergnügen ist.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründeten Fußballbegeisterte in den Dörfern, die 1920 als Bezirk Reinickendorf Berlin eingemeindet wurden Verein auf Verein. Manche entwuchsen den Kinderschuhen nicht. Geblieben sind uns die wohlbekannten Traditionsvereine, auch wenn sie umbenannt, aufgelöst und neugegründet wurden oder fusioniert sind.
Dazu gehören der SC Wacker 04, seit 1994 vereint mit dem BFC Alemannia 90, die Reinickendorfer Füchse und der VFB Hermsdorf. Wie diese „Alt-Vereine“ mussten auch der MSV Normannia 08, der Wittenauer SC Concordia 1910, der SC Borsigwalde 1910, der RFC Liberta 1914, der Nordberliner SC 1919 und der BSC Reinickendorf 21 die Weltkriege und deren entsetzliche Folgen erleben.
Vier Vereine unseres Bezirks wurden nach dem 2.Weltkrieg gegründet.
Sie teilen ihre „ Jahresringe“ mit den zahlreichen Betriebssportgemein-
schaften, die seit 1953 ihre Punktspiele bestreiten und mit den Freizeitmannschaften, die in noch größerer Zahl entstanden. Nicht zu vergessen die Schulen, die seit 1924 ihre Meister im geregelten Spielbetrieb küren.
Regelrecht revolutioniert aber wurde die Fußballwelt, auch in unserem Bezirk, nach der Zulassung des Frauen- und Mädchenfußballs durch den
Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Jahre 1970. Engagiert, gekonnt und auch erfolgreich jagen nun Reinickendorfer Mädchen und Damen dem runden Leder nach. Noch gehören sie nicht zu den Legenden, wie sie die „Reinickendorfer Schule“ bei den Männern hervorbrachten. Vor dem Krieg waren es die Recken „Neipe“ Bache und Hanne Sobeck, danach bis auf den baumlangen Richard Golz eher die gedrungenen Angreifer wie Ulli Sand, Arno Steffenhagen und besonders Thomas Häßler. Doch die Zukunft gehört den Damen: Eine U 15–Nationalspielerin haben wir schon, Desirée Schumann vom VfB Hermsdorf.
Der letzte Souverän auf dem grünen Rasen ist und bleibt jedoch der Mann mit der Pfeife. Reinickendorf hatte seine Stars der uneingeschränkten Entscheidungsgewalt: Peter Gabor, Bodo Kriegelstein und zuletzt der FIFA–Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich.
Die Ausstellung zeigt nur einen Ausschnitt aus der Geschichte des Reinickendorfer Fußballs. Vieles ist unwiederbringlich verloren, zerstört und verbrannt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründeten Fußballbegeisterte in den Dörfern, die 1920 als Bezirk Reinickendorf Berlin eingemeindet wurden Verein auf Verein. Manche entwuchsen den Kinderschuhen nicht. Geblieben sind uns die wohlbekannten Traditionsvereine, auch wenn sie umbenannt, aufgelöst und neugegründet wurden oder fusioniert sind.
Dazu gehören der SC Wacker 04, seit 1994 vereint mit dem BFC Alemannia 90, die Reinickendorfer Füchse und der VFB Hermsdorf. Wie diese „Alt-Vereine“ mussten auch der MSV Normannia 08, der Wittenauer SC Concordia 1910, der SC Borsigwalde 1910, der RFC Liberta 1914, der Nordberliner SC 1919 und der BSC Reinickendorf 21 die Weltkriege und deren entsetzliche Folgen erleben.
Vier Vereine unseres Bezirks wurden nach dem 2.Weltkrieg gegründet.
Sie teilen ihre „ Jahresringe“ mit den zahlreichen Betriebssportgemein-
schaften, die seit 1953 ihre Punktspiele bestreiten und mit den Freizeitmannschaften, die in noch größerer Zahl entstanden. Nicht zu vergessen die Schulen, die seit 1924 ihre Meister im geregelten Spielbetrieb küren.
Regelrecht revolutioniert aber wurde die Fußballwelt, auch in unserem Bezirk, nach der Zulassung des Frauen- und Mädchenfußballs durch den
Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Jahre 1970. Engagiert, gekonnt und auch erfolgreich jagen nun Reinickendorfer Mädchen und Damen dem runden Leder nach. Noch gehören sie nicht zu den Legenden, wie sie die „Reinickendorfer Schule“ bei den Männern hervorbrachten. Vor dem Krieg waren es die Recken „Neipe“ Bache und Hanne Sobeck, danach bis auf den baumlangen Richard Golz eher die gedrungenen Angreifer wie Ulli Sand, Arno Steffenhagen und besonders Thomas Häßler. Doch die Zukunft gehört den Damen: Eine U 15–Nationalspielerin haben wir schon, Desirée Schumann vom VfB Hermsdorf.
Der letzte Souverän auf dem grünen Rasen ist und bleibt jedoch der Mann mit der Pfeife. Reinickendorf hatte seine Stars der uneingeschränkten Entscheidungsgewalt: Peter Gabor, Bodo Kriegelstein und zuletzt der FIFA–Schiedsrichter Lutz Michael Fröhlich.
Die Ausstellung zeigt nur einen Ausschnitt aus der Geschichte des Reinickendorfer Fußballs. Vieles ist unwiederbringlich verloren, zerstört und verbrannt.


