Ausstellung vom
25. November bis 23. Dezember
Holzikone "Christi Geburt und Anbetung"
18. Jahrhundert
„Fenster zum Himmel“
Russische Ikonen aus vier Jahrhunderten - Sammlung Graßmann

Holzikone "Christi Geburt und Anbetung"
18. Jahrhundert
Die Ausstellung zeigt russische Holz- und Bronzeikonen aus einer dreißigjährigen Sammlung.
Im Mittelpunkt stehen mit etwa 100 Exemplaren die Bronzen. Schwerpunktmäßig zu sehen sind Darstellungen der alttestamentlichen "Heiligen Dreifaltigkeit".
Bronzeikonen wurden und werden häufig auf Reisen mitgenommen. Man stellt sie als kleine Altäre auf (Triptichon). Sie beschützen den Reisenden vor Gefahren, werden geküsst und beim Beten gerieben, sodass im Laufe der Jahre die reliefartigen Konturen nicht mehr deutlich hervortreten. Bronzeikonen haben ganz unterschiedliche Größen. Die kleinste misst 5 x 6 cm, das größte Format beträgt 35 x 37 cm. Besonders eindrucksvoll wirken die mehrfarbig emaillierten Bronzeikonen, die meist aus dem 19. Jahrhundert stammen.
Die in der Ausstellung präsentierten zum Teil großformatigen Holzikonen zeigen Christus- und Gottesmutterabbildungen, Festtagsbilder, Heiligendarstellungen und Weihnachtsikonen. Diese Ikonen stammen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.
Charakteristisch für die Ikonen-Malerei ist die flächenhafte Darstellung. Sie ist thematisch wie formal stets der Ur-Idee verpflichtet. Das Festhalten am Urbild ist Ausdruck einer strengen Beachtung der kirchlichen Richtlinien, die einen individuellen Malstil nicht erlauben.
Seit etwa 1000 nach Christus wurden in Russland Ikonen gemalt (abgeschrieben). Die erste Schule entstand in Kiew, wo byzantinische Meister tätig waren, später verbreitete sich die Kunst der Ikonenmalerei nach Susdal, Pskow, Jaroslawl und vor allem nach Nowgorod. Der byzantinische Stil hielt sich durch die Jahrhunderte, auch wenn griechische und westliche Einflüsse hinzukamen.
Im Mittelpunkt stehen mit etwa 100 Exemplaren die Bronzen. Schwerpunktmäßig zu sehen sind Darstellungen der alttestamentlichen "Heiligen Dreifaltigkeit".
Bronzeikonen wurden und werden häufig auf Reisen mitgenommen. Man stellt sie als kleine Altäre auf (Triptichon). Sie beschützen den Reisenden vor Gefahren, werden geküsst und beim Beten gerieben, sodass im Laufe der Jahre die reliefartigen Konturen nicht mehr deutlich hervortreten. Bronzeikonen haben ganz unterschiedliche Größen. Die kleinste misst 5 x 6 cm, das größte Format beträgt 35 x 37 cm. Besonders eindrucksvoll wirken die mehrfarbig emaillierten Bronzeikonen, die meist aus dem 19. Jahrhundert stammen.
Die in der Ausstellung präsentierten zum Teil großformatigen Holzikonen zeigen Christus- und Gottesmutterabbildungen, Festtagsbilder, Heiligendarstellungen und Weihnachtsikonen. Diese Ikonen stammen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.
Charakteristisch für die Ikonen-Malerei ist die flächenhafte Darstellung. Sie ist thematisch wie formal stets der Ur-Idee verpflichtet. Das Festhalten am Urbild ist Ausdruck einer strengen Beachtung der kirchlichen Richtlinien, die einen individuellen Malstil nicht erlauben.
Seit etwa 1000 nach Christus wurden in Russland Ikonen gemalt (abgeschrieben). Die erste Schule entstand in Kiew, wo byzantinische Meister tätig waren, später verbreitete sich die Kunst der Ikonenmalerei nach Susdal, Pskow, Jaroslawl und vor allem nach Nowgorod. Der byzantinische Stil hielt sich durch die Jahrhunderte, auch wenn griechische und westliche Einflüsse hinzukamen.


